Review

Der Film fängt vielversprechend an. Ich hatte das erste mal den Eindruck, dass "The Asylum" einen guten Lauf hatte und uns diesmal mit einem überdurchschnittlichen TV-Horror überascht.

Wahre Augenweiden in einer traumhaft schönen Kulisse, was ohne Zweifel, gerade an kalten Wintertagen, Sehnsucht auf einen Südseeurlaub erwecken kann. Der doppelköpfige Hai wirkt bei seinen ersten Auftritten gut animiert und sorgt durch seine ungewohnte körperliche Entgleisung sogar für etwas unterschwelliges Schaudern. Zudem schreitet der Film sogleich mit hohem Tempo voran.

Leider täuschen die ersten Eindrücke weitgehend und die Talfahrt nimmt seinen allmählichen Lauf und zerstört nach und nach alle anfänglich noch positiv anzunehmenden Aspekte. Dümmliche Dialoge und eine flache, kaum erkennbare Storyline. Auch der Hai, der in der zweite Filmhälfte immer häufiger in Nahaufnahme zu sehen ist, verliert vollkommens jeden Hauch von Professionalität Sieht er ja fast schon aus wie eine aufblasbare Gummipuppe.

Bildtechnisch gibt es nichts zu meckern. Beim Ton haben mich in der deutschen Fassung Lautstärkeschwankungen gestört. In vielen Szenen sind die Stimmen sehr leise, unterdrückt durch Hintergrundgeräusche oder den Score. Letzterer ist mir übrigens ganz übelst aufgestoßen. Fast der ganze Film wird untermalt von einem hämmernden Score. Fallen einem die Augen zu - und das kann bei der Einfältigkeit im Laufe des Films durchaus mal passieren - könne man meinen, man lausche einem Konzert. Nervtötend!

Aufgrund seiner visiuellen Reize, in mehrerlei Hinsicht, gibt es somit noch ganz, ganz knappe 5 Punkte. 2,5 für jeden Kopf.

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