Eine Gruppe sonnenhungriger Studenten will auf einer Yacht Party machen. Doch plötzlich gerät ein toter Hai in die Schiffsschraube, wodurch das Schiff beschädigt wird. Ein paar der Teenager flüchten auf ein Atoll in der Nähe. Wie sich recht bald herausstellt, macht hier aber eine absurde Laune der Natur die Gewässer unsicher: Ein zweiköpfiger Hai! Und der ist sehr gefräßig und hat Hunger für zwei. Wie blöd für die Teens, dass nun auch das Atoll zu sinken droht.
Woran liegt es eigentlich das seit Steven Spielberg seinen großen Weißen auf die Reise schickte, alle Haifischhauptrollende Filme absolut für die Tonne waren (gut, Deep Blue Sea mal ausgenommen)? Wenn dann auch noch die qualitätsorientierten Servicemitarbeiter der Blockbusterschmiede Asylum sich diesem Thema widmen, kann dabei eigentlich nur entweder lustiger Trash oder hirnauflösende Fischstäbchen bei rumkommen, leider deutlich mehr letzteres.
Dabei stört es schon mal gar nicht, das einem kein Mensch verrät warum der Knorpelfisch nun eigentlich zwei Köpfe hat, sondern viel mehr die prinzipiell billige Machart. Das geht schon bei der Hai-CGI los, die den Machern wohl so doll gefiel, das man uns die gleiche Szene immer und immer wieder vorspielt, was aber immer noch besser als das Gummimodell ist, das schon wieder jeder Beschreibung spottet. Ansonsten haben wir genau zwei verschiedene Locations, nämlich das angemietete Ausflugsboot und unsere kleine Insel, die sich natürlich just den Moment zum Kollabieren ausgesucht hat, als unsere muntere Studentenschar zu Besuch kommt.
Weder Kosten noch Mühen hat man dagegen bei den Darstellern gescheut und haut uns mal so richtig die Prominenz um die Ohren. Jerry O´Connells Bruder, Hulk Hogans Tochter und sogar Dennis Rodmans Ex-Matratze, mehr geht nun wirklich nicht, halt Fred Olen Rays Junior darf sogar Regie führen. Ersterer schlägt sich zumindest noch wacker, aber wofür war denn Carmen Electra dabei, die einzig nennenswerte Szene hat sie, als sie sich minutenlang beim sonnenbaden räkeln darf. Brooke Hogan dafür ist der lebende Beweis das Schauspieltalent nicht erblich ist. Über den Rest der Plage legen wir einfach mal bescheiden den Mantel des Schweigens, außer das zwei Mädels ihr Oberteil ablegen gibt's da wenig erwähnenswertes.
Amüsieren darf man sich bei dieser filmischen Havarie aber über so lustige Sätze bei Land in Sicht "Was ist das? Eine Insel" und leichten Perspektivproblemen des Kameramanns. So verändern sich der Abstand des Bootes zur Insel ständig von hundert Metern bis hin zu mehreren Kilometern, das Boot hat einen Rettungsnotruf mit Selbstzerstörungsautomatik und und und. Für Fehlerzähler ist der Film ein gefundenes Fressen. Apropos Fressen, das tut auch der Hai mit den zahlreichen Nebencharakteren, um die es aber nicht wirklich schade ist, bis eben die beiden letzten mit einem dämlichen Plan aus dem Viech Sushi machen. 2Headed Shark Attack ist natürlich im Grunde ein Grützenstreifen, aber mit ein paar Bier im Kopp und gutgelaunten Kumpels könnte das Ding sogar Spaß machen.
3/10