Safe House
Story:
Matt Weston (Ryan Reynolds) ist Wachmann in einem so genannten Safe House, ein geheimer Ort an dem z.B. Verbrecher verhört werden die aus irgend einem Grund nirgends sonst wo sicher sind. Matt arbeitet an dieser Stelle seit 6 Monaten und es ist die pure Langeweile da er so gut wie nie "Gäste" hat. Bis zu dem Tag an dem Tobin Frost (Denzel Washington) sein "Hausgast" wird, er wird auf eine ganz besondere Weise verhört. Schon bald findet sich im angeblich geheimen Safe House ein komplettes Killerkommando ein. Matt versucht mit Tobin vorerst zu fliehen...
Über den Film:
Ryan Reynolds macht seine Sache eigentlich ganz gut, allerdings sieht man das oft mals gar nicht so deutlich, was ich meine sind hauptsächlich die Szenen mit Denzel Washington, denn der lässt ihn meist im Schatten stehen. Man achtet oft nur auf die genialität von Washington. Brendan Gleeson ist als David Barlow gewohnt gut, Vera Farmiga überzeugte mich allerdings weniger, da sie in diesem Streifen bzw. in dieser Rolle einfach ihre tolle Australung und ihr gutes und überzeugendes Schauspiel nicht so zeigen kann wie z.B. in: "Source Code" (8/10), "Departed" (10/10) oder in "Running Scared" (9/10). Schauspielerisch ist das ganze also alles in Allem ganz gut. Was ich von diesem Film aber auch erwartet habe war gute nonstop Action und tolle Effekte, in diesem Bereichen wurde ich nicht enttäuscht.
Kritik:
Die Action kann noch so klasse sein, wenn die Kameraführung aber auf ganzer Linie versagt bringen mir die noch so tollen Effekte und die gute Action nur noch halb so viel, das war hier der Fall ! Weiterer großer Schwachpunkt war die Story, schon tausend mal erzählt denkt man sich am Ende, aber auch das wäre zu verschmerzen wenn es wenigstens spannend gewesen wäre und man es kaum hätte erwarten können das alles aufgeklärt wird, aber ganz im Gegenteil man ahnt schon was am Ende ungefähr raus kommt. Mal ein Vergleich mit "Smoking Ace´s" (9/10) (ebenfalls Ryan Reynolds): Der Film will nicht ernst genommen werden, er will nur Brutale, sinnlose aber amüsante Action und Flotte Sprüche bieten und hat dabei trotzdem noch eine wesentlich komplexere Story und ein komplexeres Ende als "Safe House", der hin gegen ernst genommen werden will.
Fazit:
Was am Ende bleibt ist Kurzweilige Action Unterhaltung die Schauspielerisch größten Teils überzeugend war, Gute Action und Effekte hatten die aber wiederum teilweise von Brechreizen verursachenden Kamerafahrten zerstört wurden. Die Kinokarte lohnte sich definitiv nicht, auf DVD kann man ihn sich wenn man absolut gar nichts anderes findet mal anschauen.
Wir halten fest: Irgendwo zwischen Nichts besonderes ! und Ganz Ok !
Bewertung:
7/10