Faith and the mind *****
Bemerkenswert nicht nur die für heutige Verhältnisse überaus positive, und somit überraschende, Einstellung welche der Film gegenüber Fantasie(n) einnimmt - vor allem in Hinblick auf eine zwar sozial abgesicherte, aber dennoch vermeintlich triste „Realität“. Wirklich schlecht kommt in dem Film aber eben niemand weg - John Hawkes ist in dem Film ein Lyriker und eigentlich großer Menschenfreund, der geistig weniger als Heterosexueller auf Frauen, als vielmehr auf Menschen zugeht. Insofern treten sowohl das Thema Behinderung, als auch Sexualität, eher zurück und werden als das was sie sind entlarvt: Oberflächlichkeiten die sowieso vor allem in Köpfen stattfinden, ein für Mainstream-Verhältnisse deshalb zwar kleiner, aber umso wichtiger Beitrag, wobei auch die Erfahrungen des völlig unbekannten Regisseurs diese Sensibilität ohne Sentimentalität erreicht haben dürften. Mit William H. Macy als sympathischen Priester -