Alle Kurzkommentare


8

Ein bildgewaltiges Heldensagenepos, bei dem sich die musikalischen Werke von Carl Orff und Richard Wagner überraschenderweise als ideale Untermalung des Geschehens erweisen. Die Farben und Bilder passen sich der jeweiligen Stimmung stets perfekt an: Blühende Blumen und grell glänzende Ritterrüstungen suggerieren, dass das englische Königreich in Zeiten von Recht und Gerechtigkeit erstrahlt, während Finsternis und Nebelschwaden von anarchistischen Jahren des Zerfalls und der Grausamkeit zeugen. Überhaupt ist diese Sagenverfilmung überwiegend düster und morbide und hält sich auch bei der Darstellung von Sex und Gewalt nicht gerade zurück, was damals einen mittelschweren Skandal auslöste. Die Symbolik der Legende um König Arthur wird dadurch aber nicht im Geringsten beeinträchtigt. Heutzutage ist leider kein mittelalterliches Heldenabenteuer mehr so stark besetzt und ernst.

5

Eine klassische Verfilmung der bekannten Artus-Saga. Regisseur Boorman hält sich ziemlich genau an die Vorlage und genau das ist das Problem des Films. Anstatt sich auf ein bestimmtes Ereignis zu konzentrieren, versucht er alle verfügbaren Story-Lines der Sage im Film unterzubringen. Das führt zu einer zu schnellen Aneinanderreihung von Ereignissen und als Zuschauer hat man fast das Gefühl nur eine schnell heruntergespulte Kompaktversion ohne Tiefe zu sehen. Pluspunkte sammelt der Film mit passenden stimmungsvollen Bildern und einigen bekannten Gesichtern, die damals noch am Anfang ihrer Karriere standen (z.B Patrick Stewart, Liam Neeson, Gabirel Byrne).<!-- / message --><!-- sig -->

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