Review

Zugegebenmaßen geizt der Film nicht mit nackter Haut in unterschiedlichen Dessous, und die Darstellerinnen sehen sogar allesamt dabei tatsächlich richtig sexy aus, aber was uns Regisseur Jonathan Glendening als coolen Möchtegern-Trash verkaufen will, zündet einfach überhaupt nicht. Der comichafte Inszenierungsstil und das sehr limitierte Set (der Großteil des Films spielt entweder im Stripclub oder in dunklen Straßenkulissen) können in Verbindung mit den meist müden Jokes zu keiner Zeit richtig überzeugen und sorgen schon kurz nach Filmbeginn für den ersten Blick zur Uhr des langsam ermüdenden Zuschauers.

Dass die ganze Story noch dazu völlig spannungsarm und bruchstückhaft erzählt wird, macht das filmische Dilemma, in dem Robert Englund einen absolut sinnfreien 3-Minuten-Auftritt absolviert, obendrein noch schlimmer. Zwar gibt es zur Entschädigung ein paar recht blutige Szenen zu sehen, doch fehlt es diesen an der nötigen Deutlichkeit, denn vieles passiert im Off oder wird nur sehr oberflächlich gezeigt.

Alles in allem wurde aus der vielversprechenden Grundkonstellation "Stripperinnen" und "Werwölfe" deutlich zu wenig herausgeholt.

Fazit: sexy aber enttäuschend. Qualität: 4/10 Härte: 4/10

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