Review

Ja, ich bin mit Filmen von Walter Hill und Sylvester Stallone aufgewachsen. Und ja, ich lehne Gewalt und Waffen in der Realität ab. Filme sind fantasievolle Unterhaltung - die Realität ist kein Film.
Zum Movie:
Ich liebe diese brutal inszenierten Actionfilme, die so herrlich altmodisch daherkommen. Ein Schuss in den Kopf ist eben ein Schuss in den Kopf. Wenn es in einem Film um Killer geht, sollte man zuvor wissen, dass in dem Streifen Menschen erschossen werden oder sonst wie zu Tode kommen.
Die 16er-Freigabe kann diskutiert werden. Ich halte den Streifen für zu hart und hätte ihm ein 18er-Siegel verpasst, doch das ist meine Meinung.
Stallone zeigt sich von der Seite, die er am besten schauspielern kann, und er macht keine Gefangenen. Seine Figur eckt an wie ein Relikt aus frühen Tagen - und das ist gut so! Kein mainstreamiges Weichspülprogramm, eher was für die Hartgesottenen, die schon immer das Bier aus der Flasche getrunken haben und sich ein knackendes Lagerfeuer mit Gleichgesinnten teilten.
Die Action in SHOOTOUT ist stimmig. Die Buddy-Szenen sind so humorvoll wie in den 80ern. Die trockenen Oneliner erfreuen überwiegend das Männerherz.
Und ja, ich stehe zu Stallone, zu seinem Alter und dazu, dass er nimmermüde wird, uns mit seinen heutigen Filmen auf eine Reise in vergangene Actionfilmzeiten zu schicken, in denen man sich nicht entschuldigen musste, sowas gerne anzusehen.

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