Review

Cage, Van Damme und Lundgren sind nur drei Namen von Actionhelden die einst die Kinosälle füllten und nun hauptsächlich ihre Brötchen mit DtV-Produktionen verdienen. Nachdem ich schon die Filme "Catch 44" und "Set up" gesehen habe, ist "Fire with Fire" der nächste Streifen in welchem Bruce Willis mitspielt der es nicht auf die große Leinwand geschafft hat und somit direkt  in den Verleih und in den Verkauf geht. Mmmmhhh ob man sich da sorgen machen muss, ob hier ein weiterer Star in die Direct to DVD Dimensionen abrutscht,,,?
Jedenfalls hat er auch hier wieder nur eine Nebenrolle und der deutlich jüngere Josh Duhamel darf  in die Hauptrolle schlüpfen.

Story:
Als der Feuerwehrmann Jeremy ( Josh Duhamel) Zeuge vom Mord eines Ladenbesitzers und dessen Sohn wird, schafft er es gerade noch zu entkommen. Nun soll er bei einer Überstellung den Mörder erkennen und gegebenenfalls vor Gericht gegen ihn Aussagen. Doch der Killer ist kein unbeschriebenes Blatt, sondern der Rassistenbandenanführer David Hagan (Vincent D Onofrio). Dieser hat aber bereits herausgefunden wer Jeremy ist und droht im das Leben zu nehmen, falls dieser redet.
Jeremy wird ins Zeugenschutzprogramm genommen... doch als seine wahre Identität ans Licht kommt und die Gangster im auf den Fersen sind, muss er die Angelegenheit selber in die Hand nehmen um sein Leben und das Leben seiner Freunde und seiner Freundin zu retten...

Normalerweise ist Regiesseur David Barrett eher in anderen Gefilden beheimatet und verdient seine Brötchen als Regiesseur von Serien, als Stuntman oder gar als Stuntkoordinator.
"Fire with Fire" ist somit sein erster Spielfilm.
Und dieser ist durchwachsen geraten.
So wirkt das ganze solide gefilmt, der Soundtrack passt und bis auf einige Längen gehen die 97 Minuten eigentlich gut vorüber.
Leider ist dabei einiges etwas zu vorhersehbar  und etwas mehr Action hätte ruhig sein dürfen.
Die Action ist wenn sie dann vorkommt eigentlich recht gut gemacht und so manche Härte wird geboten. Leider merkt man bei den Einschüssen und bei einigen Explosionen ihre Computerherkunft deutlich.  Ein bisschen Handmade wäre hier klar mehr gewesen.
Vorallem beim Showdown in welchem Feuer eine gewichtige Rolle spielt, merkt man doch ziemlich arg das die Flammen hier aus dem PC sind.

Einige Synchronstimmen nerven ziemlich und nicht alle Darsteller können mit großem Können glänzen.

Josh Duhamel der wie es mir scheint immernoch auf der Suche ist in welchem Genre er zuhause ist, macht seine Sache zwar recht solide, aber die großen Emotionen nimmt man ihm eher schwerlich ab. Bruce Willis hat wie gesagt nur eine Nebenrolle, jedoch ist diese größer ausgefallen als ich erwartet habe. So miemt er einen Detective der zwar die meiste Zeit im Büro sitzt aber doch in regelmäßigen Abständen Screentime hat und sogar einen Bösewicht verprügeln darf. Leider  finde ich seine Performance etwas schwankend, irgendwie zwischen der coolness die man von ihm gewohnt ist und ziemlicher Demotiviertheit. Mal sehen wie das in den nächsten Jahr mit dem Herrn Willis weitergeht.
Neben den beiden sind dann noch so einige Bekannte Gesichter mit an Bord.
Rosario Dawson als Loveinterest macht ihre Sache ganz solide, Vincent D´Onforio als Bandenführer hätte ruhig etwas gemeiner daherkommen können, Vinnie Jones übertreibt es mal wieder, Julian McMahon entäuscht etwas, Rampage Jackson ist unterirdisch und 50 cent hält sein Gesicht Gottseindank nur kurz in die Kamera.

Fazit:
Irgendwie ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen. Zwar ist der Film optisch solide, dennoch fehlt an der ein oder anderen Ecke die Action, einige Längen müssen umschifft werden und der Showdown hat mir auch nicht so gefallen.
Dennoch ärgere ich mich nicht dem Film eine Chance gegeben zu haben und einmal schauen kann man ihn eingentlich auch, wobei einmal auf jedenfall reicht.
5 Punkte

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