In City Hunter schlüpft Asien Superstar Jackie Chan erstmals in einer Comic - Verfilmung in die Hauptrolle.
Allerdings ist der Film für mich persönlich mit das schlechteste was Chan in seiner Karriere abgeliefert hat bisher.
Dabei spielt dieser im Film selbst den Titelgebenden Privatdetektiv City Hunter.
Jener Hunter erhält dabei den Auftrag die vermisste Tochter eines japanischen Geschäftsmannes zu suchen.
Tatsächlich wird dieser, auch dank der Hilfe seiner Assistentin Kaori ( in der westlichen Vision zu Carrie umgewandelt ) schnell fündig.
Diese kann aber entkommen und gelangt an Tickets für eine Kreuzfahrt.
Hunter gelingt ebenfalls auf das Schiff.
Dann aber nehmen Terroristen die Passagiere gefangen.
Nun liegt es an City Hunter sowie der ebenfalls an Bord befindlichen Saeko Nogami die Passagiere zu befreien und die Terroristen zu stoppen....
Das Jackie Chan immer am stärksten ist wenn in seinen Filmen auch eine gewisse Portion Humor vorhanden ist steht vollkommen außer Frage.
Dennoch ist City Hunter das traurige Beispiel dafür wenn man vollkommen über das Ziel hinausschießt.
So ist der Film unglaublich albern aber dennoch kaum lustig.
Teilweise regelrecht infantil versucht man hier Lacher zu erzwingen.
Dies sorgt aber lediglich dafür das Figuren zu Karikaturen verkommen und die Spannung sich auf sehr mäßigen Niveau bewegt.
Zudem stellt sich Chan als City Hunter dermaßen dämlich teilweise an, das der scheinbar nahezu legendäre Ruf des Hunter kaum nachvollziehbar ist.
Zumindestens in Sachen Action ist der Film eine sichere Bank.
Wobei man zugeben muss das vor allem das Finale hierbei heraus sticht.
Davor agiert City Hunter in diesem Punkt überraschend zurückhaltend.
Dennoch der finale Zweikampf lässt in Sachen Choreographie und Stunts keine Wünsche offen und entschädigt halbwegs.
Letztendlich ist City Hunter aber auch ein Film der zwischen den Stühlen sitzt.
Vom Humor eher für Kleinkinder geeignet, richtet sich der Film aber dank ein paar harte Tötungsszenen und Action Sequenzen vor allem an ein Erwachsendes Publikum.
Somit kann auch unter dem Strich das besagte Finale kaum den enttäuschenden Eindruck wegmachen den der Film in seiner Gesamtheit hinterlässt.
Infantil und teilweise auf Kindergarten Niveau in Sachen Humor und mit einer kaum spannenden Story ausgestattet schleppt sich der Film bis zum starken Finale.
Unter dem Strich ergibt das aber für mich persönlich nur knappe 5 Punkte.