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"Da ist wieder einer krepiert."-"Schmeiß ihn in den Sumpf, dann haben die Alligatoren was zu fressen!" "Nicht doch, die Toten kommen alle in die Abfallgrube!"

Das ist ein schön dreckiger Exploiter, in dem die Sklaven nichts zu lachen haben. Gelegentliche Folter und ein allgegenwärtiger Pessimismus prägen den rauen Ton in diesem ernsten Drama. Die Schauspieler sind gut, aber echte Identifikationsfiguren gibt es nicht. Der Film bietet keinen Gore, ist also nicht besonders grafisch aber die Brutalitäten sind durchaus effektiv. Wer sleazige Filme mag macht nichts falsch.

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Trotz des reißerischen deutschen Titels haben wir hier keinen Trash-und-Folter-Exploiter im Stile sattsam bekannter Lager-Filme von Jess Franco und Konsorten vor uns, vielmehr setzt der Film seine durchaus vorhandenen Härten zurückhaltend ein, so daß sie letztendlich viel mehr Wirkung zeigen als irgendwelche selbstzweckhaften Sex-und-Gewaltorgien. Inszenatorisch gibt es hier trotz mexikanischer Produktion kaum etwas zu bemängeln. Die Darsteller agieren glaubhaft und bieten dem Zuschauer die Möglichkeit der Indentifikation, so daß man hier schnell mitleidet und richtig Spannung aufkommen kann. Das krasse Ende kommt dann umso heftiger rüber und hat uns unerwarteterweise ziemlich geplättet vor der Glotze zurückgelassen. Wer hätte das gedacht von einem Film, an dem Rene Cardona Jr. und Hugo Stiglitz beteiligt waren! Fazit: endlich mal wieder ein Film wo man nichts erwartet und dann doch umso mehr geboten bekommt.

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