7
Wo Luc Besson draufsteht, ist Luc Besson drin! Auch als Produzent :D *boom* Das Weltraumsetting ist cool gewählt, könnte auch aber jedes andere sein. Guy Pearce haut einen Oneliner nach dem anderen raus und schaltet nebenbei Bad Guys aus, so muss das sein! Sein "Auftrag", die Präsidententochter (Maggie Grace) geht ein bisschen unter, macht aber als Sidekick ne gute Figur ^^ Der Bösewicht (und sein Bruder) sind auch gut gewählt, man nimmt ihnen die Rolle ab! Klar, die Story ist dünn & man sieht manches Mal, das der Film "billig" aussieht (Greenscreen usw. ...) aber dennoch macht der Film Bock !
7
Kurzweilige Actionsause, die stark an die Actionfilme der 80er/90er erinnert. Und selbst wenn die Dialoge nur mit Oneliner getragen werden, kommt doch manchmal ein schmunzeln bei mir rüber. Die Story ist dagegen kaum der Rede wert, erfüllt aber ihren Zweck. Jedoch hätte der Härtegrad ruhig ein wenig härter ausfallen können und auch von der Action hätte ich mir mehr erhofft. Trotzallem ist "Lockout" ein guter unterhaltsamer Film.
6
"Snake Plissken" soll die Präsidententochter aus "The Fortress" holen. So ungefähr. Allerdings ist diese Klapperschlange eher eine Plapperschlange und die Festung frei von jeglichen Emotionen. Wer jetzt nicht weiß wovon ich rede sollte selbstkritisch sein, er hat keine Ahnung von Filmen. Ok, ich korrigiere: derjenige ist offensichtlich dem 80er/früh-90er-B-Action-Kino fremd. Für diejenigen also noch einmal verweisfrei: "Lockout" ist derbes und trockenes Krawall-Kino mit begrenzter Halbwertszeit, recht prollig, ziemlich vorhersehbar und ohne Frage zusammen geklaut, dafür aber stets mit Drive und passablem Unterhaltungswert. Und ja, auch wenn das alles jetzt nicht danach klingt, den Hauptheld mimt wirklich Guy Pearce.
6
Ein Mitglied der Präsidentenfamilie findet sich in einer Verbrecher-Hochburg wieder und muss von einem coolen Einzelkämpfer befreit werden - dieses Szenario kennt man doch irgendwoher. Statt Kurt Russel (Die Klapperschlange, Flucht aus LA) muss in Lockout jetzt Guy Pearce ran, um die Lage zu retten. Die erste Verfolgungsjagd lässt einen aufgrund ihrer arg missratenen Spezialeffekte ganz Schreckliches vermuten, mit dem Flug zum Gefängnis im All fängt sich der Film jedoch und zeigt sich fortan als ziemlich ruppiger (die Geiseln gehen reihenweise über den Jordan) und kurzweiliger Action-Reißer. Das Dargebotene animiert zwar nicht unbedingt zu Jubelarien, doch das stimmungsvoll reduzierte Setting auf dem Raumschiff sowie der oberlässige, One-Liner-schmetternde Protagonist können dennoch punkten. Ein schnörkelloser Action-Streifen, der sich nie zu ernst nimmt und dank seines Tempos durchaus Spaß macht.