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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 15.12.2013 "Bait" ist die LL-Cool-J-schwimmt-durch-seine-eigene-Küche-Szene aus "Deep Blue Sea" auf Filmlänge aufgebläht und genauso gestaltet sich dann auch der Unterhaltungswert - leidlicher Spaß auf kleinem Raum beschränkt, aufgeplustert durch Massendynamik aus der Milchpackung. Das Trash schreiende Setting wird abgesehen von den zu erwartenden ironischen Spitzen mit erstaunlichem Ernst vorgetragen, der Trailer war eigentlich noch das Ironischste am ganzen Film - anders hätte man ihn auch nicht seriös vermarkten können. Aufgeschwemmte Konserven und Chipstüten vor Regalinseln haben durchaus ihren Event-Reiz, können aber natürlich nicht langfristig sättigen. Daran ändert auch der unnötig auf Superman-Gestus getrimmte letzte Haikill nichts. * weitere Informationen: siehe Profil

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Ich könnte schwören, dass hierzu in unserem Kino ein Trailer lief, der vom Publikum mit Stöhnen kommentiert wurde - und nun ging das Teil hierzulande doch direct to disc. BAIT ist jedoch mitnichten der übliche Tierhorrorschrott, wie er jeden Monat stapelweise in den Videothekenregalen landet. Zwischen diesem Streifen und z.B. SHARKNADO liegen Welten! Das fängt schon damit an, dass den Machern ein bisschen mehr Knete zur Verfügung stand, was sich bei sämtlichen Effekten rund um die Raubfische und die Flutkatastrophe bemerkbar macht. Die Inszenierung ist erfreulicherweise weitgehend trashfrei und das gar nicht mal so absurde Szenario (in Australien gibt es Tsunamis und Weiße Haie!) wird später noch für viele kleine spannende Momente ausgenutzt. Auch das menschliche Drama und der eingestreute Humor funktionieren erstaunlich gut. Hut ab: Einer der ganz wenigen gelungenen Hai-Schocker. Eine echte kleine Überraschung.

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