Fear No Evil ist die koreanische Variante des altbekannten Slasher-Themas "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast".
Der immerhin schon fast 10 Jahre alte Streifen ist eine recht aberwitzige Verquickung von Teenie-Komödie, Trash- und Slasher-Film.
Das asiatische Overacting ist für einige (unfreiwillige?) Gags verantwortlich.
Die deutsche Synchro ist nicht so verkehrt, wie ich zuerst dachte.
Einige Sets sind optisch gut in Szene gesetzt worden, z.B. im Schlachthaus mit den Schweinehälften oder im Sauna- und Dampfbadbereich.
Die Verfolgungsjagden und Mordszenen sind spannend inszeniert worden. Gerade hier punktet der Film mit der ein oder anderen Überraschung.
Wer sich von mancher amateurartigen Aufnahme nicht abschrecken lässt, wird für 90 Minuten mit Fast Food versorgt. Die eine oder andere Suspense-Sequenz puscht den Film auf eine glatte 6er-Wertung. Vielseher sind auch über das Ende nicht erstaunt.
Die koreanische Alternative im Thriller-Genre ist immer ein Blick wert - so auch hier.