Review

Ein Meisterwerk mit plötzlichem Ende:

Martin Scorsese ist mit 'GoodFellas' ein Meilenstein des Mafia-Films gelungen. Der Film ist spannend, brutal und unglaublich intensiv und während keiner Minute langweile.

Erzählt wird die Geschichte der Gangster Henry, Jimmy und Tommy, die für die Mafia-Familie von Paulie Cicero arbeiten, aber auch noch selbst in diverse Geschäfte verwickelt sind. Die Geschichte basiert auf den Memoiren des echten Henry Hill - also sind alle Dinge die im Film passieren, auch tatsächlich passiert.

Henry Hill wird von Ray Liotta gespielt, der hier die beste Leistung seiner Karriere abgeliefert hat. Robert DeNiro spielt Jimmy, der sich nie tzu schade ist, seinen feinen Anzug mit Blut zu besudeln. Und Joe Pesci spielt den extrem brutalen - eigentlich absolut geisteskranken - Tommy so überzeugend, das man meinen könnte, Pesci selbst wäre genauso krank im Kopf. Aber alle werden  meiner Meinung nach von Paul Sorvino (Paulie Cicero) an die Wand gespielt. Dieser hat eine unglaubliche Präsenz in jeder seiner Szenen.

Meisterhaft sind 7/8 des Films. Leider ist der Schluss ein wenig zu schnell bzw. aprupt.  Er hat auf mich gewirkt, als wäre Scorsese die Zeit ausgegangen oder hätte er nicht mehr als die ca. 140 Minuten abliefern dürfen. Deshalb gebe ich diesem wirklich tollen Film, den man gesehen haben muss, nur 9/10.

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