Vielen mag Goodfellas zu lang gehen. Träge und sehr langsam. Aber eine entsprechende Länge ist bei solchen Filmen unverzichtbar. Martin Scorsese nimmt sich die nötige Zeit alle Charaktere vorzustellen, ihre Geschichten zu erzählen und zu beenden.
Mafiafilme gibt es nicht sehr viel, die einen guten Einblick in die "Familie" gewähren. Scorsese ist ein Film gelungen, der in der Hinsicht wirklich faszinieren kann. Gekonnt zeigt er den Aufstieg und den Fall den man in der Mafia erleben kann. Und das in einer Zeitspanne über 3 Jahrzehnte. Die Handlung ist detailliert und packend. Hier wird das Leben in der Mafia und auch der Grund in diese Branche einzusteigen perfekt geschildert.
Gewalt ist in dem Filn matürlich auch vorzufinden und diese ist sehr realistisch dargestellt. Zeigt sie ja schon wie in Der Pate, wie es in der Mafia zur Sache geht.
Goodfellas protzt nur so von Stars. Da haben wir Robert de Niro, Ray Liotta, Joe Pesci, Paul Sorvino und und und...
Doch neben de Niro ragt besonders Joe Pesci heraus. Seine ganzen Wutausbrüche und all seine Sprüche kennt man eigentlich in keinem seiner Filme. Hier bietet er eine unbeschreiblich realistische Darstellung. Die Beste seiner gesamten Karriere.
Trotz der doch schon beachtlichen Lauflänge ist Goodfellas keinesfalls langweilig und zieht den Zuschauer von Anfang an in seinen Bann.