Inhalt:
Die zwei Schwestern Vivian und Nina sind unzertrennlich. Bis eines Tages ein schrecklicher Schicksalsschlag die Beiden auseinander reißt. Seither ist nichts mehr wie es war. Vivians Leben zerbricht. Welches Geheimnis umgibt Ninas Tod?....
Michael Effenberger (La Isla, Tortura) ließ diesmal seine Lebensgefährtin Daniela Hofmann die Führung übernehmen. Heraus kam dabei ein durchaus gefühlvoller und emotionaler Film. Hierbei wird auf Details eingegangen, die auch dem einen oder anderen widerfahren können. Jeder einzelne von uns muss sich zu gegebener Zeit mit dem Thema Tod und Jenseits vertraut machen. In dem Film wird auf dieses Thema besonders eingegangen, diesmal nicht mit einem zombieartigen Geist, der einem hinter der Türe auflauert.
Sondern gekonnt und wie als hätte sich Regisseurin, Drehbuchautorin, sowie Hauptdarstellerin Daniela Hofmann, lange Zeit selbst mit dem Thema auseinander gesetzt. Nicht zu verachten ist außerdem die Rolle der Nina (Alexandra Hofmann). Hierbei erfährt der Zuschauer bereits im Vorspann, dass die Beiden im wirklichen Leben tatsächlich Schwestern sind.
Verwunderlich ist allerdings der kurze Auftritt von Olaf Ittenbach. Die Splatter – Ikone bewies hierbei auch einmal, dass er durchaus auch das Talent zu emotionalen Rollen hat. Technisch ist der Film in einem ganz ordentlichen Zustand, wenn man davon ausgeht, dass es das Debüt von Daniel Hofmann ist. Wenn bei dem nächsten Projekt hier und dort noch ein bisschen gefeilt wird, kann sich schon in ein paar Jahren großes daraus entwickeln.
Fazit:
Dieser Film lässt sich mit einem guten Whisky vergleichen. Er entfaltet seine Wirkung erst nach dem Genuss. Genauso ist es hierbei. Erst nach dem Betrachten, zeigt er seine Wirkung. Eine Wirkung, die noch lange andauert. Zudem wenn man selbst einen geliebten Menschen verloren hat. Denn wie heißt es so schön; die Tränen trocknen erst, wenn wir uns wieder sehen...
Wertung:
Objektiv: 10 von 10 Punkten
Allgemein: 10 von 10 Punkten