Ganz lieber Wauwau wird von einer tollwütigen Fledermaus gebissen und dann ganz böse…
1983 war ein gutes Jahr für Stephen-King-Verfilmungen. CHRISTINE, DEAD ZONE und auch CUJO liefen in den Kinos. Letzterer handelt von einem Amok laufenden Bernhardiner, der ein Kuhkaff terrorisiert. Der Kläffer hat Tollwut. Er hat klebriges, ranziges Fell und eitert wie wild aus dem Auge. Das ist echt ekelhaft. Dann macht er alles dreckig und sabbert. So ähnlich wie der Hund aus SCOTT & HUUTSCH. Nur eben, dass er alle tot beißt. Was für eine Töle! Die letzte Hälfte des Films stellt einen Belagerungszustand dar. Hauptfigur Donna (Dee Wallace, E.T., DAS TIER, CRITTERS) – eine gestresste Mutter, frisch getrennt – sitzt mit ihrem quengelnden Dreikäsehoch Danny (Tad Trenton, das Kind aus WER IST HIER DER BOSS? [nicht Alyssa Milano, das andere Kind]) in ihrem kaputten Kleinwagen fest. Bei jedem Fluchtversuch wird sie von dem zähnefletschenden Lassie angegriffen. Tagelang sitzen Mutter und Kind fest, völlig ausgemergelt, verletzt und dehydriert. Der Kampf der Frau steht sinnbildlich für den Horror einer alleinerziehenden Mutter.
Der Film ist eher mittelmäßig. Nur durchschnittlich spannend und auch eher unblutig. Trotzdem der beste Tierhorrorfilm mit Hunden. Der beste Spezialeffekt ist der Hund an sich. Deshalb auch besser als KILLERHUNDE und DIE MEUTE.
Vom Regisseur von KATZENAUGE, DER HORROR-ALLIGATOR und NAVY SEALS. Stephen King war damals so schwer alkohol- und kokainsüchtig, dass er sich nicht erinnert kann, das Buch zu CUJO geschrieben zu haben.
Fazit:
Das Gegenteil von EIN HUND NAMENS BEETHOVEN.