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Der Piratenkapitän will endlich den Titel "Pirat des Jahres" gewinnen, aber jedes Mal wird er von den Konkurrenten ausgestochen. Als er auf einer seiner Kaperfahrten auf Charles Darwin trifft, wittert dieser selbst seine große Chance auf Berühmtheit, denn der vermeintliche Bordpapagei ist in Wirklichkeit der letzte lebende Dodo. Und als wenn das nicht schon genug wäre, will Königin Viktoria mit allen Piraten kurzen Prozess machen. Aber kann man Wissenschaftlern überhaupt trauen? Wo haben Piraten die Pfadfinderinnenuniformen her? Und sind Schweine eine Obstsorte?

In dem letzten Film der Aardman-Studios bekommt man auf manche Fragen eine Antwort. Auf diese allerdings nicht. Dafür ist diese Mischung aus Stop-Motion und Computeranimation auch einfach zu bekloppt. Und das meine ich im positivsten Sinne. Eine derartige Anhäufung an bescheuerten Einfällen ist mir schon länger nicht mehr untergekommen. Dabei reicht das Reportoire von Slapstick über Wortwitz bishin zu derben Zoten, an denen wohl hauptsächlich Erwachsene ihren Spaß haben dürften. Für diese ist der Film auch uneingeschränkt empfehlenswert, sofern man mit debilem Humor etwas anfangen kann.

Dabei leistet sich die Geschichte nur am Anfang kleinere Hänger und kann, wie es so oft der Fall ist, das Tempo am Schluss nicht mehr ganz durchhalten. Aufgrund der gerade Mal 90 Minuten Spielzeit paddelt sich der Film dennoch unterhaltsam von einem Kalauer zum Nächsten und macht auch optisch ordentlich was her. Sehr gutes Teil. Arrrrr!

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