Schreiben wir es heute einmal kurz und knackig:
In diesem Film geht es rund um die Schwangerschaft und die anschließende Geburt des Babys. Das mit Stars vollgestopfte "Was passiert, wenn´s passiert" lässt kein Thema aus, was es nicht gibt. Das fängt mit gewollten/ungewollten und auch unerfüllten Schwangerschaften an. Im zweiten Akt packt dieser Streifen die neun Monate am Schopf und zeigt dabei auch querbeet, dass es Frauen gibt, die komplett ohne Probleme diese Zeit überstehen, manche gewisse Nebeneigenschaften entwickeln bis hin zur Totgeburt.
Tja, im dritten und finalen Akt gibt es dann die vier Geburten (inklusive einer Adoption) zu bestaunen, bei der auch nichts ausgelassen wurde, was nicht schon mal vorgekommen ist.
Die meisten Figuren der fünf Pärchen kennen sich nicht wirklich, laufen sich jedoch öfters ungewollt mal über den Weg, so dass die Handlung einer anderen Beziehung fortgesetzt werden kann. Gary (Ben Falcone) spielt dabei noch die sympathischste Rolle, während sein Vater und ehemaliger Rennwagenfahrer Ramsey (Dennis Quaid) am überdrehtesten rüberkommt - und auch in dieser Rolle voll aufgeht.
Von den ganzen Damen konnte mich nicht wirklich eine überzeugen, die spielen mir dann doch zu sehr over the top mit ihren ganzen Wehwehchen, die sie in diesen neun Monaten erleiden.
Highlight dürfte die männliche Babysitter-Mannschaft um Chris Rock sein, die unter sich ihre eigenen Regeln haben und für den meisten Spaß sorgen, wenn sie durch den Park mit ihren Kinderwägelchen schlendern und sich unterhalten.
Ansonsten wird diese Schwangerschafts-Komödie von einigen gelungenen Gags, Zoten und auch nicht immer passenden Slapstick begleitet, so dass Junggesellen diesen Film anders aufnehmen werden, wie beispielsweise Eltern.
Damit ist der Film in meinen Augen für ein spezielles Mainstream-Publikum gedacht: Väter und Mütter.
Denn diese dürften leichter über nicht zündende Witze oder die Vorhersehbarkeit der Story darüberhinwegsehen, wie der Junggeselle, der 24h am Tag Playstation spielt und ab und zu einen wegsteckt.
Ich kann nur für mich (und meine Frau sprechen), wo es auch etwas hapert mit dem Kinder kriegen - und somit wirkte dieser Film dementsprechend teilweise sogar deprimierend auf uns beide.
Aber lasse ich mal die persönlichen Sachen außen vor, haben wir es mit einem prominent besetzten Ensemblefilm zu tun, der weder weh tut, noch wirklich unterhaltend ist - mit Tendenz nach unten.
4/10