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Zwei Frauen üben Selbstjustiz. Die Solo Variante hatte man bereits bei "I Spit on your grave" gesehen. Was Shae hier durchmachen muss um an den Punkt zu gelangen, dass sie sogar Mord an anderen Menschen in Kauf nimmt, wird im Verlaufe des Films plausibel dargestellt.


Dabei versucht der Film zu Beginn noch einen anderen Eindruck zu erwirken, sieht es doch so aus als sei der Polizist zu Beginn sehr sympathisch und Lulu eine eiskalte Mörderin. Nun gut, die Beweggründe von ihr scheinen erst bis ganz zum Ende klar zu werden, wenn die parallelen zu Shae gezogen werden.

Die Charakterprofile der Frauen sind schon sehr interessant, haben sie doch beide ziemliche Abgründe, die von negativen Begegnungen mit anderen Personen herrühren. Auch wenn das Zusammentreffen durch Lulu etwas inszeniert wird, haben beide doch ein ähnliches Schicksal durchlebt.

Obwohl die Frauen hier die Mörder sind und nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern umgehen, kommen die Männer meistens doch etwas schlechter weg, womit man nicht einmal Mitleid bei deren Ableben verspürt.

Man bekommt den Eindruck, dass dieser Film ein wenig darauf aufmerksam machen will, dass Frauen nicht als reines Sexobjekt betrachtet werden sollen, denn hier sind alle Männer (bis auf eine Ausnahme) darauf aus mit den Frauen zu schlafen.

Das Ende rundet den Film sehr gut ab, der ansonsten ziemlich schwer zu verdauen ist.

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