Review

Die Besatzungsmitglieder einer Orbit-Weltraum-Station sind bereit für eine erste Mond-Landung. Obwohl nach einem Jahr im Weltraum erste Stress-Symptome bei einigen auftreten. Dann kommen neue Befehle von der Erde: ein Shuttle soll nicht auf dem Mond landen, sondern zum Mars fliegen, um neue Rohstoffquellen zu ergründen, die auf der Erde langsam knapp werden. Eine ausgesuchte Crew von Kapitän der Misson macht sich auf den Weg, und strandet auf dem Mars...

*** Achtung Spoiler ***

Billiger Science Fiction-Mist von 1955, der sich "Endstation Mond (1950)" zum Vorbild nimmt, und zwar nette Special Effekts liefert, aber dessen Story vorn und hinten nicht hinhaut. Die Raumschiff-Besatzung ist ein zusammengewürfelter Haufen von Idioten, und der Humor in diesem Film nervt ziemlich. Zitat von einem Astronauten, der seine Frau vermisst: "Vielleicht gibt es auf dem Mars auch Leben. Weibliche Wesen gibt es überall...". In einer besonders bizarren Szene erklärt eine japanischer Astronaut, dass sie zum Mars fliegen müssten, um neue Rohstoffquellen zu ergründen; sein Volk hätte damals niemals den USA den Krieg erklärt, wenn sie damals genug Rohstoffe gehabt hätten!

Was auch stört, ist der religiöse Untertoten der den Film begleitet. Es sei ja Blasphemie, dass die Menschen in den Weltraum vordringen, den nur die Erde (nicht der Weltraum) sei für die Menschen da. Am Schluß dreht dann der Kommandant durch ("wir haben kein Recht hier zu sein"), und fliegt beinahe die Rakete in den Acker.

Details
Ähnliche Filme