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Es sollte eine Mischung aus spannendem Road-Movie, Backwood-Film und Action-Thriller werden. Und mit Kerr Smith und Lochlyn Munro, zwei relativ bekannten Jungstars, hätte es auch wirklich was werden können. Leider aber ist "Pressure" nur ein schwaches Ergebnis!

Die Story zu "Pressure" ist z. Bsp. komplett für den Allerwertesten. Vollgestopft mit ziemlich viel Müll und vor allem Logik-Fehlern der absolut haarstreuendsten Sorte, kann man die innovationslose Geschichte eigentlich nur als Aufhänger für die gegebene Action zählen.

Die Action-Szenen sind dafür allerdings allesamt recht gut inszeniert worden und machen Spass beim Zusehen. Nicht gerade zimperlich und mit viel Kunstblut versetzt, bietet sie eigentlich genau das, was der geneigte B-Action-Fan erwartet. Insgesamt gesehen gibt es aber leider viel zu wenig davon.

Ansonsten bietet die Handlung viel zu viel Leerlauf und kann eigentlich kaum für Spannung sorgen. Erst in den letzten Minuten geht es so richtig ab auch wenn das ganze Treiben meist recht vorhersehbar bleibt.

Einen weiteren Minuspunkt muss man zudem bei den Dialogen abziehen, denn sie sind wirklich von der dämlichsten Sorte. Entweder nur strunzdoof oder absolut langweilig und nichtssagend. Etwas mehr Kreativität hätte man sich hier schon gewünscht, aber nun gut.

Glücklichsein kann man dafür allerdings über den gelungenen Score. Knackig und genau so hat man sich die Musikuntermahlung für solch einen Film gewünscht. Somit können einige ganz verlorene Szenen dann doch noch gerettet werden!

Darstellermäßig ist alles im gelben Bereich. Sprich sie sind weder sonderlich schlecht noch überragend gut!

Fazit: Unterdurchschnittlicher Action-Thriller, der zwar durchaus seine Momente hat, aber im Großen und Ganzen nicht viel mehr bietet als das was man schon Tausend Mal in irgendwelchen anderen (teils besseren) B-Movies zu Gesicht bekommen hat. Allesgucker dürfen mal einen Blick riskieren, alle anderen lassen die Augen aber lieber geschlossen!

Wertung: 4/10

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