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Inhalt: Ein Mann wacht in einem Wald auf, halb in der Erde begraben. Er kann sich an nichts mehr erinnern – er weiß weder wer er ist, noch wie er in diese Situation gekommen ist. Auf der Suche nach Antworten stößt er auf ein verlassenes Haus, dem Schauplatz eines brutalen Verbrechens. Plötzlich sieht er sich einem mysteriösen Killer gegenüber, der mit Machete und Pfeilbogen bewaffnet Jagd auf ihn macht. Die Frage nach seiner eigenen Identität wird für den Mann zu einem Wettlauf auf Leben und Tod – an dessen Ende eine grausame Antwort steht.

MODUS ANOMALI beginnt ohne große Schnörkel mitten im Geschehen. Ein namenloser Mann erwacht in einem Erdloch im Wald, ist ahnungs- und planlos und findet sich als Beute-Spielzeug eines undefinierten Verfolgers wieder, vor dem es nun zu entkommen gilt. Das mag im Vorfeld jetzt auf eine Spielfilmlaufzeit unbefriedigend wenig klingen, ist es im Endeffekt aber beileibe nicht! Diese indonesische Horror-Thriller-Produktion glänzt mit einer zum Schneiden dicken Atmosphäre, einem starken Hauptdarsteller, der diese "Almost-One-Man-Show" mit Leichtigkeit trägt und einigen perfiden und blutigen Gore-Einlagen. Das Salz in dieser süß-sauren Suppe, die auf jegliche berüchtigte asiatische Slapstick- und Overacting-Einlagen verzichtet und sehr westlich produziert wirkt, ist der im letzten Drittel einschlagende Twist, der in bester "High Tension"-Manier so ziemlich alles auf den Kopf stellt.

Fazit: Ob seiner Atmosphäre, Spannung und Darstellerleistungen sehenswerter Menschenjagd-Schocker, der wie eine gekonnte Mischung aus "Predator" und "High Tension" daher kommt, gespickt mit reichlich Mord und Totschlag. SEHENSWERT!!!

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