Review

Nach dem Desaster um Teil 5 musste ein neuer-alter Regisseur her inkl. einer Wiedergutmachung. Also holte man Nicholas Meyer zurück, der schon für den grandiosen zweiten Teil verantwortlich war. Das sechste Abenteuer unserer beliebten Kirk-Crew ist nicht nur eine gelungene Entschädigung für den schlechten 5ten Teil, es ist zudem auch noch ein würdiger Abschied von der Kirk Crew. Diesmal geht es um das Thema, dass mit Sicherheit eins der interessantesten Themen im Star Trek Universum ist : Der Konflikt zwischen der Föderation und den Klingonen. Hier werden endlich wieder alte Geschichten aufgerollt, wie zum Beispiel der Tod von Kirks Sohn David aus Teil III. Kirk macht in diesem Teil die größte Entwicklung durch. Anfangs ist er noch ein reiner Pauschal-Denker und Stur-Bock, später entwickelt er sich aber, durch viele interessante Aktionen im Film, zum toleranten Menschen - und Klingonen-Versteher. Die Spannung in diesem Teil ist auch wieder so, wie man es aus Teil II und III kennt, auch wenn die große "Wer ist der Verräter an Bord-Frage" ziemlich vorhersehbar ist und für den Zuschauer schon schnell zu beantworten ist. Auch Spock wirkt hier etwas blass im Vergleich zu den Vorgängern. Ich hätte mir wirklich sehr gewünscht, dass Spock mit auf diesen Gefängnis-Planeten kommt, das hätte sicherlich für einige interessante, aber auch amüsante Szenen gesorgt. Das sind aber auch meine einzigen beiden Kritikpunkte, der Rest ist einfach hervorragend inszeniert und ein spannendes und irgendwie auch aufrüttelndes Finale gibt es auch noch oben drauf.


Fazit : Das wars mit der grandiosen Kirk-Ära. Zum Abschluss gibt es noch mal einen richtig ordentlichen Star Trek Film, der mich aber nicht ganz so beeindrucken konnte wie Teil II und III. Trotzdem alles andere als ein misslungener Star Trek Film.


8/10

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