Review

"Battleship" läßt ganz und gar den taktischen Schmackes des Brettspiels vermissen, was ich als Kind so gerne spielte und ist ein erbärmlicher Beweis dafür, das die Produzenten und Majorstudios ihr Publikum nach wie vor, für Dumm halten. Die Story fängt als Comedyrelief an, in dem man viele schöne Menschen sieht und belangloses. Taylor Kitsch konnte in "John Carter" immerhin sowas wie Profil vorweisen und begeistern, hier ist er nur ein weiterer Pappkamerad der gegen Lurchi und seine Freunde antreten muss, die in Anzügen der Marke "Crysis" daher geschlurft kommen, in ihren fliegenden Klodeckeln, die mich immer wieder in ihrer Machart und dem Design an zig andere SciFi - Filme ("Transformers 3" läßt grüßen) und wesentlich bessere Konsolengames erinnert. Der ganze Aufbau dieses Pseudo - Werbefilms für die US - Navy, hat was von einem Game und die Action ist teilweise eher belanglos, sogar zurückhaltender als bei Hasbros Robotern die optisch weitaus mehr hermachten, als fliegende Stahlkugeln die alles zerschreddern. Das gleiche ist wohl auch mit Regisseur Peter Berg passiert, der als Schauspieler ne tolle Vita an TV - und Kinoauftritten vorzuweisen hatte, mich mit "Hancock" gut zu Unterhalten wusste und hier eher nur so am Set rumstand und selbst net wusste was er produzierte. Immerhin wurden 200 Mille für nen Dutzend mal mehr, mal weniger guter CGI - Kracheffekte verbraten und die Akteure sind nur Staffage. Liam Neeson konnte selbst in Interviews net so recht wiedergeben, worum es eigentlich in dem Film geht und das hatte schon was von einer gewollten Amnesie und daher sollte man lieber "The Grey" gucken, wo er nicht nur in den Actionszenen glänzt, sondern auch Schauspielert. Es war immerhin Overacting bei ihm auszumachen, denn naja bei so einem lärmenden Vehikel erwartet man keine Charakterzeichnung oder tiefgehende Emotionen. "Battleship" läßt einen völlig Kalt und daher war es auch pille palle ob alle abnippeln oder die Froschfressen in ihren Kampfanzügen gewinnen, wobei die Navy als erstes anfängt zu ballern...komisch, komisch. Rihanna darf auch mitballern, auf CGI - Aliens und hätte wohl noch ne Gesangseinlage zum Besten geben können, dann währen die Aliens wohl kurz nach deren Auftauchen in Bester "Mars Attacks" Manier abgekratzt und der Film sicherlich um die 80 Min. kürzer gewesen. Übrigens ist Tabanobu Asano aus dem Asia - Schlocker - Kultfilm "Ichi - The Killer" auch dabei und darf auch nur rumgammeln...einfach nur furchtbar...

Fazit: Dröges und ödes CGI - Gepolter ohne allzu großartige Actioneinlagen mit stumpfsinnigen Werbeinlagen und null Spannung...So sieht das neue "Hollywood - Blockbuster - Kino 2012" aus, es kam aber nur besser werden mit "The Avengers" oder "Prometheus"...1/10

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