Eigentlich wollte ich Battleship gar nicht sehen, aber ein Kumpel sagte mir, dass er ganz unterhaltsam sei.
Um es kurz zu machen - Battleship ist ein Mix aus Independence Day und Transformers - kein Wunder, da Hasbro auch hier Pate stand. Er nimmt sich größtenteils genauso wenig ernst, bietet viel Action und den leider üblichen Patriotismus samt Huldigung des Militärs.
Die Darsteller sind austauschbar, spielen aber sysmpathisch. Die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen (u. a. Rihanna) sind nur was fürs Auge, von Leistungen kann man hier kaum sprechen.
Im Vordergrund stehen die Aliens und deren Invasionswerkzeug. Zum Glück kommt der Humor nicht zu kurz, die Reaktivierung der Veteranen ist schon recht charmant.
Negativ ist der patriotisch-militärische Touch, hier kann der Regisseur seine Herkunft (Vater bei der Navy) nicht wirklich verbergen.
Die Story passt auf eine Briefmarke, typisch Hollywood eben: Außenseiter "arbeitet" sich hoch, scheitert fast, und nutzt die Chance, es sich und der Welt zu beweisen. Das ist Ami like und überaus platt.
Da der Film auf/vor Hawaii spielt sind Parallelen zum Angriff auf Pearl Harbor nicht weit hergeholt, mit dem Unterschied, soviel sei verraten, dass diesmal die Amis gewinnen - und das sogar mit der Unterstützung einer der Achsenmächte des WWII. Späte Wiedergutmachung, sozusagen.^^
Die Action kommt natürlich zu fast 100% aus dem Rechner, ist aber gut gemacht. Dem Film ist diesbzgl. das Budget von 200 Mio anzusehen.
Der Film wird seiner Altersfreigabe von 16 Jahren nicht so ganz gerecht, d. h. brutale Szenen gibt es kaum, Blut fließt (praktisch) keines.
Fazit: Battleship bietet kurzweilige und völlig sinnfreie Unterhaltung für die ganze Familie.
4,5/10