Review

BATTLESHIP oder Endlich ein Film, der INDEPENDENCE DAY ebenbürtig ist!

Ich habe zuvor einige Reviews in der ofdb gelesen und bin ziemlich überrascht, wie BATTLESHIP hierin zerrissen wird.
Mir war zuvor klar, dass ich mit BATTLESHIP einen zutiefst naiven, mit US-Pariotismus durchtränkten, durch die aktuellen Tricktechnik auf Hochglanz polierten Film in den Player gelegt hatte – und genau das bekam ich auch geliefert!

Der Film ist ein tricktechnisches Eye-Candy ohne Tiefgang in der Story und mit optischen Gigantaction-Szenen zuhauf.
BATTLESHIP löst in mir – wie seinerzeit INDEPENDENCE DAY – das sogenannte Gaffer-Syndrom aus!
Die Action ist cool, die Musik wummert oder metaled aus den Boxen, die Darsteller machen eine gute (und natürlich sympathische!) Figur. Die (natürlich oberfiesen!) Aliens ballern den Menschen etwas vor den Bug. Die Menschen ballern zurück! Ganz wie im Spielevorbild „Schiffe versenken“ offenbart sich hier das spannende und einfach gehaltene Storyprinzip.
Hat man sich erst mal an die fastfoodende Art und Weise dieser US-Produktion gewöhnt, kann man BATTLESHIP bierfeucht abfeiern!
Hier wurde SFX-mäßig richtig geklotzt!
Der Humor geht klar und schwächt so manche harte Szene gewollt ab.

Unterm Strich bleibt mit BATTLESHIP ein großartiger SF-Actionfilm, der ohne Sinn und Verstand für 2 Stunden grandios und atemberaubend unterhält.
Empfehlen kann ich den SF-Kawumm-Streifen jedem, der noch eine Tüte Popcorn mit Coke vertragen kann!

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