Wow, das nenne ich mal eine deutliche Klatsche. Urplötzlich und wie aus dem Nichts wird mit dem fünften Star Trek Kinofilm der bisherige Tiefpunkt der Saga erreicht. Kaum führt "Spock" nicht mehr Regie, gehts auch mit der Qualität bergab. Dabei fing der Film eigentlich recht sympathisch an. Kirk, Spock und Bones (Pille) sind auf der Erde und machen Urlaub. Es kommt eine ziemlich witzige Bergsteiger Szene mit Spock und Kirk, eine total öde Lagerfeuer-Singerei und eine kleine Hommage an "Die Waltons". Dann gehts auch schon los mit der Enterprise in Richtung "Planet des Friedens". Und ab da wird eigentlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die größte Schwäche des Films ist eigentlich Spocks Bruder, der total amateurhaft agiert und nie positive Überzeugung leisten kann. Die ganze Zeit über fragt man sich, was er nun eigentlich will und auch am Ende ist man eigentlich nicht viel Schlauer. Man hätte aus der Figur "Sybok" wirklich viel basteln können und eine interessante Bindung zwischen Spock und Sybok aufbauen können. Doch leider passiert zwischen den Beiden, bis auf ein paar kleine Wortduelle, rein gar nichts. Man bekommt den Eindruck, die Beiden seien keine Brüder sondern schlichtweg alte Bekannte. Ebenfalls völlig behämmert war das Ende. Da trifft unsere Crew auf irgendein seltsames Wesen, dass Sybok wohl zunächst als Gott identifiziert. Sorry, aber Star Trek und solch ein philosophischer Schwachsinn? Nein, das passte leider hinten und vorne nicht zusammen. Diesen Film kann ich nur den Hardcore Fans der Star Trek Reihe empfehlen, alle Anderen (einschließlich mich selbst) werden wahnsinnig enttäuscht werden.
Fazit : Definitiv der Schlechteste Star Trek Film bis jetzt. Teil VI wird einiges gut zu machen haben. Immerhin Sorgen Bones, Spock und Kirk für einige sympathischen Momente, was den Film aber auch nicht über den Durchschnitt rettet. William Shatner sollte nicht mehr Regie führen.
4/10