Wie schon beim ersten Teil gefielen mir bei „Cube 2-Hypercube“ die tollen
Landschaftsaufnahmen des Bodensees…!
Nein,die schlichte und klaustrophobische Atmosphäre natürlich.
Leider ist diese im zweiten Teil etwas schlicht ausgefallen.
Thematisch nichts Neues:Ein paar Leute befinden sich innerhalb eines Würfels
Und versuchen herauszukommen.
Während sich im ersten Teil noch jede Menge bösartiger Fallen in diversen Räumen befanden,wodurch sich eine intensive Spannung ausbreitete,bleibt in dieser Fortsetzung fast nichts davon.Kaum ein Raum,in dem es Fallen gibt,vielmehr ist eine vierte Dimension hinzugefügt worden,so dass sich nicht nur die Räume verschieben,sondern auch die Zeit.
Was auf den ersten Blick verwirrend klingt,ist es leider auch.
Gegen Ende des Films ist die Handlung so wirr und verworren,dass man den Eindruck bekommt,als wären Zeitverschiebungen recht willkürlich eingesetzt worden,nur um den Zuschauer zu bluffen.
Mag sein,dass man dieses Konstrukt als Diplomphysiker versteht,mir ging das jedoch zu weit,
mit Logik hatte das nach meinem Verständnis nichts mehr zu tun.
Was bleibt,sind solide Darstellerleistungen,ein paar Spannungsmomente und eine grundlegend gute Idee,aus der man mehr hätte machen können.
4 von 10 Punkten