Müder, auf dem Reissbrett entworfener Spionage-Thriller, der weder packt noch irgendwie spannend ist.
Ich kenn das Buch nicht, doch die TV-Verfilmung dieses Stoffes aus den Achtzigern mit Richard Chamberlain und Jaclyn Smith ist um Welten besser als dieses Modeprodukt. Dort lässt man sich Zeit, die Figuren und die Handlung zu entwickeln.
Hier gehts ruckzuck. Stereotype Figuren, eine unglaubwürdige Handlung, und Matt Damon ist eindeutig fehlbesetzt. In "Good Will Hunting" konnte er überzeugen, aber als knallharter Killer des CIA? Er schaut aus wie frisch aus dem College und entpuppt sich dann als Kampfmaschine, der seine Gegner auf unglaubliche Weise zu Brei schlägt, und in James-Bond-Manier schiessend durch Paris fährt und alles rammt, was sich ihm in den Weg stellt. Franka Potente ist da nur schmückendes Beiwerk, und Oscar-Preisträger Chris Cooper, der in "American Beauty“ eine intensive Darstellung zeigte, ist da verschenkt und mimt einen unsympathischen Geheimdienstchef, wie man es schon tausendmal vorher gesehen hat.
Ein typisches Hollywood-Produkt, das nur Geld machen will. Zum Vergessen.