Die Bourne Identität ist bereits die zweite Verfilmung des Stoffes von Robert Ludlum (damals spielte R. Chamberlain den guten Jason).
Ein durch Schüsse Verletzter wird im Meer treibend von Fischern aufgenommen. Anscheinend hat er sein Gedächtnis verloren, einziger Hinweis auf seine Identität ist eine Kontonummer eines schweizer Nummernkontos. Dort findet er verschiedene Pässe, Waffen und Geld und aus irgendeinem Grund sind mehrere Leute hinter ihm her die ihm nach dem Leben trachten. Zusammen mit der Zufallsbekanntschaft Marie (gespielt von Franka Potente) versucht er nun Licht ins Dunkel seiner Erinnerung zu bringen, bis zum bitteren??? Ende!
Matt Damon als Superagent ist für mich ein bißchen unglaubwürdig (meiner Meinung nach ist er eigentlich IMMER fehlbesetzt), Franka Potente macht ihre Sache recht gut. Die Kampfszenen sind teilweise ziemlich schwach insziniert (besonders die in der Botschaft), positiv könnte man hier die "Kugelschreiberkampfszene" erwähnen, die ist wirklich geglückt. Die europäischen Schauplätze sind gut gewählt, die "Bösen" bleiben eher farblos.
Trotzdem ist der Film nicht sooooo schlecht, kurzweilige Unterhaltung bietet er allemal, und wer Matt Damon nicht ausstehen kann, der kann sich ja immer noch "Agent ohne Namen" mit Richard Chamberlain besorgen, oder sich die Bücher von Robert Ludlum besorgen (gibt auch eine Fortsetzung "Das Bourne Imperium")