Dieser Nachschlag ist ja so dermaßen beispielhaft für all das, was in Hollywood heute falsch läuft. In Teil 1 gab es viele clevere Momente mit schräger Situationskomik, doch das Sequel ist da völlig unbeholfen und kann nur noch bei der Anzahl an digitalen Kreaturen eins draufsetzen. Darum darf Will Smith nun ohne Rücksicht auf Augenzeugen in der U-Bahn auf einem Riesenwurm reiten, weil die Macher das eben für einen tollen Effekt hielten, und die grillenartigen Aliens und der hässliche Mops, die im Vorgänger nur kurze Auftritte hatten, weil sie nur zwei irre Spezies unter vielen waren, werden uns nun so übel mit ihren familientauglichen Kalauern aufs Auge gedrückt, dass es schon weh tut. Gleiches gilt für den jämmerlich spielenden Johnny Knoxville. Dafür ist die Schurkin in ihrem Lederkostüm (mittlerweile auch ein völlig überholtes Klischee) umso langweiliger. Fazit: Unkomisch, unoriginell und unnötig.