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James alias Agent J ist einer der besten Agenten die die streng geheime Spezialorganisation „Men in Black“ zu bieten hat. Seit sich sein damaliger Partner und Mentor Agent K freiwillig in den Ruhestand „blitzen“ ließ, und nun nur noch als Postbote arbeitet, ist J alleine für die außerirdische Aktivitäten von denen die Menschheit nichts ahnt, zuständig. Als eines Tages das extrem gefährliche Alien Serleena in Gestalt eines verführerischen Models auftaucht, um die Herrschaft zu übernehmen, macht sich J auf den Weg zu seinem Freund um ihn wieder zurück ins Team zu holen.

Immerhin fünf Jahre ging Barry Sonnenfeld mit seinem großen Hit Men in Black bis dann endlich die Fortsetzung das Licht der Welt erblickte und dabei nicht mal Jay auf den Schoß kotzte. Das Rezept schien einfach, man nehme beliegte Figuren aus dem Vorgänger wie Pfandleiher Jeebs, Quassel Mops Frank und die anarchistischen Wurmlinge, mische sie mit wilden Tempoeinlagen und CGI Kulissen und garniere sie mit einer Variation der Geschichte des Vorgängers. Nicht sonderlich innovativ, aber trotzdem lustig.
Es muß also wie üblich die Welt gerettet werden von den Herren Alien Geheimagenten, auch wenn deren Zentrale mal eben locker von dem zum Unterwäschemodel mutierten Pflanzenwesen besetzt und ausgeschaltet wurde. Als Gag des Films findet dabei ein Rollentausch statt. Da Kay in Teil eins geblitzdingst wurde hat nun eigentlich der ehemalige Jungspund Jay die Rolle des alten Hasen übernommen. Da Kay aber einzig den Weg zum Gimmick der Woche dem "Licht von Zartha" kennt, müssen seine Brägen erst mal wieder deneuralisiert werden.
Die Story ist natürlich nicht wirklich neu, aber die harmlose SciFi Komödie weiß natürlich allein durch die bewährten Zutaten zu amüsieren. Smith und Jones (hmm, solche Namen würde ich auch wählen, wäre ich ein Alien) sind allein eine Bank für sich, aber auch die Nebenfiguren bekommen ihre wirkungsvollen Gags. Dazu kommen noch gute Einfälle wie Schließfachaliens, die Fluchtspülung aus der Zentrale und, man höre und Staune, Michael Jackson gibt eine Gastrolle und die ist sogar wirklich witzig. Soviel Selbstironie hätte ich ihm nie zugetraut.
Bis auf die mäßige Love Story und dem doch etwas enttäuschenden Showdown bietet aber auch zweite Teil der Schwarzanzugträger solide Unterhaltung mit tollen Figuren und gut gelaunten Darstellern. Sowas nenne ich gerne sorgenfreie Unterhaltung falls das Gehirn gern ein Nickerchen machen möchte.
7/10

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