Fünf Jahre sind seit dem letzten Massaker vergangen. Die Schwester eines damaligen Opfers kommt nicht über den Verlust ihres Bruders (Jason) hinweg, arbeitet aber exakt im gleichen Camp. Wieder spielen die Campaufseher das Spiel Bloody Murder und wieder taucht ein maskierter Killer (Trevor Moorehouse aus Teil 1?) auf und dezimiert sie. Doch der Killer hat diesmal den Overall gegen eine Latzhose und die Hockeymaske gegen eine weiße Halloweenmaske umgetauscht, was sogar besser aussieht. Als immer mehr Leichen auftauchen, tun sich die verbleibenden Mädels, die im Camp von der Polizei bewacht werden, zusammen und stellen ihre eigenen Ermittlungen auf die Beine.
Dies ist doch mal eine schöne Steigerung. Zwar ist die Handlung genauso doof wie beim Vorgänger, aber der Mörder macht eine bessere Figur, die Heldin sieht noch besser aus, der Film hat einen viel professionelleren Look, die Kamera ist viel besser, die Waldatmosphäre und die Nachtszenen sind viel gruseliger. Aber der Höhepunkt der Verbesserungen sind speziell drei sehr graphische Morde, die extrem gut gemacht sind. Zwei davon sind sogar halbwegs innovativ. Hätte der Film noch mehr blutige Morde zu bieten, könnte ich ihn sogar noch höher bewerten. Mir gefällt auch das Teamwork der cleveren Mädels. Ist mal was anderes, als wenn immer nur ein Mädchen am Ende gejagt wird. Das Motiv des Mörders ist wieder nur kalter Kaffee und das Ende gibt einem Rätsel auf, auch von Drehbuchlöchern ist das Sequel geplagt, aber ansonsten stellt der Film in allen Belangen eine erhebliche Verbesserung zum ersten Teil dar. Gäbe es einen dritten Teil, der noch einmal so zulegen könnte, dann wäre das dann ein absolutes Spitzenteil. Teil 2 ist aber schon recht ansehnlich geworden.
6 von 10.