Review

Die Kritiken sind teilweise arg vernichtend wenn es um diesen Film geht. Letzten Endes habe ich dann jedoch aber immerhin doch das zu sehen bekommen, was ich erhofft hatte: Eine solide Komödie, die dank Matthew Perry noch ganz ansehbar ist.

In "Serving Sara" geht es um Joe Tyler (Perry) der Scheidungspapiere zustellt. Eines Tages trifft er auf Sara (Elizabeth Hurley), die ihn bittet, keinem zu verraten, das er ihr die Papiere zugestellt hat und dafür ihrem Mann (Bruce Campbell) selbiges übergibt. So kommt für sie mehr Geld raus und für ihn 1 Million. Joe kehrt seinem Arbeitgeber den Rücken zu und willigt ein. Gegner und Konkurrenz machen dem Vorhaben jedoch tüchtig zu schaffen...

Der Film mit dem netten aber etwas zu langen, deutschen (Kino-)Titel "Mann umständehalber abzugeben! oder: Scheiden ist süß" hätte durchaus eine gute Komödie werden können. Dass dies misslingt, dafür sorgen zu wenige (gute) Gags. Witze wie furzende Kühe sind Tiefpaterre und sind selbst für eine Parodie heutzutage veraltet. Matthew Perry ("Friends", "Keine halben Sachen") holt noch das Beste aus dem Film und sorgt tatsächlich für ein paar Lacher. Auch die restliche Darstellerriege schafft es hin und wieder für ein paar Schmunzler, so richtig herausragend witzig ist die Komödie aber nicht.

Viel mehr ist bei dem Film nicht zu erwähnen. Die Optik ist noch mit das Beste. Musik, Dialoge, Story und alles Weitere sind okay. Die Besetzung klingt interessant, wird aber deutlich nicht ausgereizt.

Zusätzlich gebeutelt ist der Film noch mal um die Besetzung der deutschen Synchronstimmen: Perry bekam mal wieder eine andere; weder die von "Friends", noch die von "Keine halben Sachen" und "Ein Date zu dritt". Fairerweise sei aber gesagt, dass der Sprecher trotzdem recht gut passt. Bei Bruce Campbell (der Ash aus "Armee der Finsternis") sieht das schlimmer aus, da er sich mit John Belushi's Stimme zufrieden geben muss.

Insgesamt ist "Serving Sara" eine nette Komödie ohne viele gute Gags. Dank dem gut agierenden Perry, der mit Liz Hurley recht gut harmoniert, kam ein noch ganz ansehbarer Film heraus. Qualitativen Witz sollte man allerdings nicht erwarten.

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