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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 21.12.2013 Dass Nimoy beim Film über die Suche nach seiner Figur Regie führt, verleiht ihm eine Art metaperspektivischen Hauch; als würde der Vulkanier über die Schritte seiner Crew wachen. Interessanterweise gestaltet sich dieser dritte Film wie ein erstes Sequel: Er beginnt, wo der Vorgänger endete, und deckt während der Expedition einen Baustein nach dem anderen auf. Nimoy scheint besonders an der Exotik des Fremden und Unbekannten interessiert; der Leitspruch, in unbekannte Gebiete vorzustoßen, wurde jedenfalls bislang noch nicht so bunt bebildert wie hier. Drive und Abenteuerflair hat die Suche nach Spock also durchaus, nur um Übersicht und Tiefe ist es nicht so weit bestellt. Christopher Lloyd wirkt gar wie zusätzlich in den Film gepresst, um einen Gegner bieten zu können, den es nicht einmal unbedingt gebraucht hätte. * weitere Informationen: siehe Profil
8
Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock knüpft inhaltlich direkt an den zweiten Teil an und kann schlecht allein konsumiert werden. Die Story um Spock ist sehr gut konzipiert. Die Spannungsschraube wird konsequent bis zum Ende des SF-Streifens angezogen. Nimoy, der hier selbst auf dem Regiestuhl saß, beweist mit dem dritten Teil ein sicheres Gespür für die liebgewonnenen Charaktere. Die Spezialeffekte gehen auch heute noch in Ordnung. Der klingonische Schiffshund (?) sieht allerdings handpuppenmäßig daneben aus.
6
Schon der Titel deutet es an, dass der Tod des beliebten Vulkaniers nur vorübergehend war. Ein verständlicher Zug, aber auch ein dummer, denn somit verliert das Ende des ZORN DES KHAN im Nachhinein viel an Wirkung. Immerhin besitzt Teil 3 genügend eigene dramatische Momente, um einigermaßen als spannendes Weltraumabenteuer zu funktionieren. Ob das Opfer von Kirks Sohn jedoch wirklich notwendig war, muss jeder Fan für sich selbst entscheiden. 6 von 10