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Die ersten beiden Batman-Teilen bauten eine enorme Erwartungshaltung auf, welche Nolan mit dem Finale leider nicht komplett erfüllen konnte. Ein starker Streifen ist The Dark Knight Rises dank der packenden Inszenierung, der puren Dramatik und des aktuell-politischen Zeitgeists (die Post-9/11-Paranoia weicht dem Occupy-Kult) aber nach wie vor. Bale bringt die emotionale Entwicklung von Bruce Wayne bestens zu Ende und beeindruckt daher ebenso wie Hathaway als kesse Catwoman. Beim Bösewicht haperts hingegen: Hardy punktet als Bane lediglich mit physischer Präsenz, wahre Bedrohlichkeit bleibt nicht zuletzt wegen der arg affigen Synchron-Stimme aber aus. Ebenfalls eher enttäuschend sind die sehr knappen Parts von Freeman, Caine und Oldman, welche für die etwas laue Figur von Gordon-Levitt geopfert werden. Auch wenn er den Vergleich mit den Vorgängern verliert, setzt der letzte Film mit der Fledermaus einen tollen Schlussstrich unter die Trilogie.

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