Eingesperrt in einem Hochhaus voller Bösewichte und alle machen Jagd auf unliebsame Gäste - irgendwie hatten wir dieses Szenario doch schon! Nur die Genres änderns sich. Griffen in Die Horde noch Untote an, ging es The Raid vordergründig um Martial Arts. Dredd bietet uns nun die altbekannte Ballerorgie im Science-Fiction-Gewand. Sei's drum. Kurzweilig fällt die Sache allemal aus. Während selten ein bisschen Drama aufkommt, bleibt der Streifen letztlich doch angenehm ehrlich: Ich bin ein brutaler Actioner und nichts anderes! Dafür spricht auch das kompromisslose Ende und die Figur Dredd. Karl Urban hat sich den Spaß gegönnt, die wohl anspruchloseste Figur in seiner Karriere zu spielen. Mimik benötigte er unter seinem Helm nie. Da mir auch der dreckige Look gut gefallen hat und man viel getan hat, um sich vom alten Stallone-Dredd zu lösen, vergebe ich wohlwollende 7 Headshots.
7/10