Magic Mike
Mike träumt von einer Karriere als Möbeldesigner, doch seine Realität sind seine Jobs als Dachdecker und Stripper, die seinen Traum einmal finanzieren sollen. Im Stripclub seines Chefs Dallas ist Mike der unumstrittene Star, der sich seit Jahren von der Suchtwelle aus schnellem Geld, unkompliziertem Sex und weiblicher Bewunderung mitreißen lässt. Bis er den jungen Adam kennenlernt, der als Stripper und Partyboy in seine Fußstapfen tritt und mit seiner Schwester Brooke eine Frau in Mikes Welt bringt, die Veränderung erzwingt.
Regisseur „Steven Soderbergh“ der unter anderen bekannte Filme, wie Traffic - Macht des Kartells (2000) oder Solaris (2002) gedreht hat, präsentiert mit „Magic Mike“ einen Film, den besonders das weibliche Publikum gut annehme, wird. Matthew McConaughey, Channing Tatum, Kevin Nash usw. dürften Argumente genug sein, erst recht, wenn es thematisch um Stripper geht.
Die Story sollte man nicht als tiefgründig und besonders ausgefeilt betrachten. Viel mehr lässt sie sich in einem Satz erzählen. Mike ist der Star der Stripper Crew und träumt aber von seiner selbstständigen Tätigkeit als Möbeldesigner. Durch Zufall lernt er Adam kennen, der nach und nach in seine Fußstapfen schlüpft. Das bringt Mike zu seiner Liebe und zur Festigung in seinem Leben, wo von er seit langen träumt. Also eher sekundär die Dramaturgie. Primär stehen eindeutig die Tanzeinlagen.
Die Umsetzung ist von technischer Seite aus solide umgesetzt worden. Große Sprünge sollte man nicht erwarten, was auch nicht notwendig ist, da es hier um einen Tanzfilm geht, der keine Große CGI, Action oder Sonstiges benötigt. Die Darsteller sollten in den Fokus gerückt werden und das hat man locker geschafft.
Fazit:
Wer auf Tanzfilme steht oder sich in die Welt von Stripper entführen lassen will, ist hier genau richtig. Der Film ist natürlich eher für Frauen konzipiert, aber auch Männer können ohne Probleme diesen Streifen verkraften. Nichts Sensationelles aber unterhaltend.
6,5 / 10 Punkte.