Da ist er nun. Der erste Kinofilm zur Serie "Raumschiff Enterprise". Wie ist er geworden?
Optisch hat man dem Film recht gute Tricks beigesteuert, wenn auch für heutige Verhältnisse einige Effekte etwas veraltet wirken, was aber zum einen nur sehr selten vorkommt und zweitens nur minimal stört.
Positiv ist ebenso das neben den Hauptpersonen wie Kirk oder Spock auch viele der Nebendarsteller mit von der Partie sind.
Die Umsetzung schwächelt trotzdem ein wenig. Die ganze erste Hälfte über wartet man auf die "Zündung", denn die Story läuft den ganzen Film über ohne einen richtigen Höhepunkt durch. Noch ein Stück langatmiger ist die Szene mit Ilea als Sonde des mysteriösen Objektes namens "V'Ger". Diese kurzzeitig etwas langweilige Phase legt sich jedoch schnell wieder.
Die Rest der Story geht dann wieder ein Stück aufwärts bis es am dann auch eine recht überraschende Auflösung gibt.
Weitere Schwächen bestehen darin, dass Kirk ein wenig zu egoistisch wirkt; die Story ist etwas dünn (auch wenn die Auflösung überrascht). Außerdem schaut McCoy immer wieder mal ohne besonderen Grund auf der Brücke vorbei, nur damit er ausreichende Auftritte hat.
Fazit: Der Auftakt der Film-Reihe bietet mehr Augenfutter als Story. Summasumarum dennoch ein passables Abenteuer.