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Nachdem Oren Peli mit Paranormal Activity für Aufsehen sorgte, meldet er sich nun als kreativer Kopf eines weiteren Horror-Streifens zurück: Chernobyl Diaries gefällt als angespannter Teufelstrip, der allen voran von seiner atmosphärisch astreinen Location lebt. Dank der dynamischen Handkamera wird die unwirtliche Umgebung rund um das havarierte Kraftwerk in wahrlich beklemmenden Bildern eingefangen. Nachdem die erste Hälfte dementsprechend mit einer stets mulmigen Stimmung mitreißt, fällt der finale Akt etwas ab. Unerwartete Wendungen bleiben bei der 08/15-Auflösung leider aus. Trotz dieser Berechenbarkeit sowie der ziemlich profillosen Protagonisten gestalten sich die flotten Fluchtszenen aufgrund des hohen Tempos (inkl. knackig-kurzer Laufzeit) aber nach wie vor kurzweilig. So bekommt man schließlich einen soliden Grusler geboten, welcher sein schaurig-schönes Setting als stärksten Pluspunkt verbuchen kann.

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