Chernobyl Diaries ist ein Horror-Film, der nichts Neues bietet. Den Plot kennt man schon aus anderen Filmen, wie THE HILLS HAVE EYES. Eine Gruppe junger Menschen lassen sich zu einer Reise nach Prypjat überreden, und geraten natürlich prompt in die Scheiße. In Chernobyl Diaries wird mit den, Genre üblichen, Effekten – wie Gestalten die in der Dunkelheit über den Weg huschen, oder Geräusche aus dem Dunkeln, usw…, gearbeitet. Leider braucht der Film etwas zu viel Anlaufzeit, bevor es spannender wird. Schafft es dann aber die Spannung bis zum Schluss recht hoch zuhalten. Die Schauspieler können, im Grunde genommen, überzeugen. Auch kommt der Film ohne CGI-Effekte und ohne Splatter Effekte aus. Was manchen Splatter-Film Fan enttäuschen wird, weil die Abgänge, der einzelnen Darsteller, recht unblutig verlaufen. Was diesen Film aus der Masse, meiner Meinung nach, hervorhebt, ist, dass er versucht mehr durch Spannung, als durch Splatter zu überzeugen. Des Weiteren zeigt der Film erschreckende Bilder von einer verlassenen Stadt, was einem unweigerlich darüber nachdenken lässt, ob man sich nicht doch von der Kernenergie trennen sollte. 5/10.