Review

Zuerst: ich habe diesen Film NATÜRLICH wegen David Cronenberg angeschaut, am wenigsten von allen möglichen Fakten wegen Robert Pattinson. Dessen Besetzung war beim ersten Kontakt meinerseits mit dieser Konstellation selbstredend ein Ärgernis. Allerdings macht jene Darstellerwahl schon irgendwie Sinn, nicht nur aus marketingtechnischen Beweggründen. Ein unterkühlte seelen- und charakterlose Person wurde gesucht, da ist doch ein Vampirsjunge wie geschaffen.
Zum Film: Cosmopolis schafft es schon mal nicht zu langweilen, zumindest solange man versucht diesem Schwall der intellektuell anspruchsvollen Dialoge zu folgen. Allerdings kann es sein, das einen dazu irgendwann die Kraft verlässt und dann ist es nur noch ein zäher Mindfuck. Irgendwie fühlt man sich an ein Bühnenstück erinnert, elisabethanisches Theater. Zig mal ansehen lautet wahrscheinlich die Devise, um das Ganze komplett verstehen zu können, aber dazu fehlt glaube ich nach dem einen mal bereits der Elan.
Die Thematik ist eigentlich wirklich interessant, allerdings ohne Frage mehr als visionär. Das die, die sich zu Übermenschen in unsere kapitalregierten Welt empor gehoben haben, sich wieder auf das Mensch-sein berufen.(?) Schön. Spekulativ. Unrealistisch.

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