Um es vorweg zu nehmen: ich bin stinksauer!
Was für eine belanglose, langweilige, unmotivierte und erbärmliche Grütze!
Hier haben wir mal wieder einen völlig verpeilten Quentin Tarantino/Guy Ritchie-Ableger… doch mit Sicherheit der schlechteste Vertreter seiner Art (und aller Wahrscheinlichkeit nach auch für jetzt und alle Zeiten).
Es war ALLES schlichtweg fürchterlich!
- es kam mir vor, als wäre überhaupt kein Drehbuch vorhanden gewesen. So nach dem Motto: so, heute filmen wir mal 10 Minuten irgendwas und dann geht’s ab in die Kneipe.
- bis auf Ray Liotta spielen hier wirklich alle auf Valium. Es ist grauenhaft!
- die Quentinschen Dialoge sind nichtssagend und peinlich. Ich wüsste nicht, wann zuletzt in irgend einem Film so viel gequirlter Mist gelabert wurde. Vorrangig geht es darum, wer mit wem warum und wie rumvögelt. Der geneigte und geduldige Zuschauer quittiert dies abwechselnd mit kopfschütteln und augenrollen.
- Die viel zitierten „Gewalteruptionen“ kann man hier nicht als „Highlight“ bezeichnen, da bis dahin 99% alle, die sich diesen Schrott antun eingeschlafen sein werden.
Nach einer Stunde dachte ich nur: jetzt können meinetwegen 26 Storytwists und 58 Shootouts kommen… das rettet nichts mehr! Das Ding ist durch und durch eine Gurke und der Gipfel der Frechheit ist der Schluss!
Ich hätte mit verbundenen Augen in die Videothek gehen und mir blind IRGENDEINEN Film
heraussuchen können. KEINER hätte weniger Unterhaltungswert gehabt als dieser Bodensatz des Mediums Film! Im Ernst! Jeder Amateurstreifen gibt mehr her!
Grauenhaft, einfach nur grauenhaft! Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen, denn ich habe nicht die Absicht noch eine weitere Lebensminute an diesem Machwerk zu verschwenden!
1/10 wegen des winselnden Ray Liottas