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5

Ich mag ja Gangsterfilme mit langsamer Erzählweise und es muss auch nicht immer so actionlastig sein. Ich liebe auch die 70er-Jahre-Gangsterfilme. Aber diesen Film, wenngleich eine Referenz an diese großartigen Filme, habe ich eigentlich nicht verstanden. Ganz viel Nihilismus, ein Kommentar zur kaputten Welt der USA. Große Kunst? Sicher, den Kommentar zur Lage der Nation habe ich schon verstanden. Aber ist das Alles? Hat schon fast was von nem Kammerspiel, ausufernde todlangweilige Dialoge, null Handlung, schwaches Drehbuch, gelegentlich mal eine Tötung, dann wieder Gelaber, noch mal Gelaber und so weiter. Dazwischen wieder mal Einblendungen des Wahlkampfes, leere Strassen, beiläufige Gewalt, und wieder Gelaber (ganz viel über Sex - soll wohl Zuschauer ziehen). Anstrengend! Soll Kunst sein, ich fands todlangweilig, ohne Charisma, ohne Atmosphäre und mit einer wirklichen simplen Geschichte.  Oder mir fehlt der künstlerische Weitblick - kann natürlich auch sein....

8

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 02.06.2013 Stillleben-Gangstergroteske mit immerhin genug Guy-Ritchie-Zutaten, dass man daraus einen irreführenden Trailer schneiden konnte, letztendlich geht "Killing Them Softly" aber eher die ruhige / dramatische Schiene und lässt sich noch eher mit den Gangsterszenen aus Jim Jarmuschs "Ghost Dog" vergleichen. Dumme Zufälle lenken den Plot, aber am Ende sind es die Methoden der abgeklärten Charaktere, die im Mittelpunkt des Interesses stehen. Ein Film wie eine knallharte, trockene Pointe, und entsprechend endet "Killing Them Softly" dann auch. *weitere Informationen: siehe Profil

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