Alle Kurzkommentare


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Mit dem Realismus hat es die COLLECTOR-Saga wohl nicht so. Wie der Killer zu Beginn als Phantom der Disco das absolut aufgesetzte Massaker auf der Tanzfläche überwacht, das ist doof. Diese Szene mit einer komplizierten Apparatur mit rotierenden Klingen soll wohl einen vergleichbaren Moment mit einem scharfen Draht in GHOST SHIP überbieten. Im Versteck des Meuchlers wird es anschließend zumindest spannend, auch wenn dessen Festung des Schreckens mit ihren vielen Fallen, den Giftspinnen und den Drogen-"Zombies" auch wieder so maßlos übertrieben ist, dass sie zur riesigen Geisterbahn wird. Solch immense Vorkehrungen und Tricks lassen beinahe einen Jigsaw erblassen! Das ist schon irgendwie cooler und amüsanter Splatter-Irrsinn. Dabei ist die vielleicht heftigste Szene, die mit dem gebrochenen Arm, sogar unblutig.

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Regieneuling Marcus Dunstan hat uns vor 4 Jahren einen überraschend pfiffigen Horrorthriller namens "The Collector" beschert, der als erster Teil einer Trilogie gedacht ist. Die Fortsetzung "The Collection"  - gesehen bei den Fantasy Filmfest Nights in Köln - ist eine absolut solide Fortsetzung, der Fans des ersten Teils auf jeden Fall auch gefallen wird. Zwar sind die Fallen diesmal weniger aufgeklügelt und zahlreich, dafür ist die Inszenierung und die Atmosphäre genau wie im ersten Teil sehr souverän. Ein Highlight ist die fiese Discoszene zu Beginn sowie die verrückte Zombiegruppe, coole Sache! Etwas Besonderes ist der Film aber bei Weitem nicht, dennoch eine unterhaltsame Horrorkost. 6/10

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