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Oh Pixar, was ist nur mit euch los? Nachdem ihr mit Cars 2 einen eher mittelmäßigen Nachfolger rausgebracht habt und als Strafe ohne einen Oscar nach Hause gehen durftet, schickt ihr nun in diesem Jahr einen noch schlechteren Film ins Animations-Oscar-Rennen?!

Animationsfilme, und vor allem Disney / Pixar Filme, ohne einen richtigen Bösewicht funktionieren einfach nicht. In Meriva gibt es einfach keinen Bösewicht ala Scar (König der Löwen), Shir Khan (Dschungelbuch), Sid (Toy Story) oder Randall (Monster AG). Der Bär als Bösewicht ist einfach nur ein Witz und taucht zusammengerechnet viellecht 4-5 Minuten auf. Wo eine Cruella de Vil mir als Kind noch richtig Angst eingejagt hat, können heutzutage die Kids über diesen Bären nur müde lächeln.

Dazu kommt noch, dass der Film mit seinen 90 Minuten einfach viel zu kurz ist. Ganz schlimm: Der Film beginnt meiner Meinung nach erst, als sich die Königin nach einem Fluch / Wunsch in eine Bärin verwandelt. Und das passiert erst nach geschlagenen 50 Minuten. Bleiben also ein bisschen mehr als eine halbe Stunde, um die Geschichte auszubauen und abzuschließen. Deutlich zu wenig. Das Ende kommt einfach viel zu früh.

Vor der Verwandlung passierte viel belangloses Zeug sowie die Vorstellung der einzelnen Charaktere. Dies dauerte mir deutlich zu lang. Wirklich gelacht habe ich nur in Szenen mit Maudie. Und davon gab es leider zu wenige.

Da nützen auch die schönsten, animierten Strähnen der Filmgeschichte nichts, wenn der Inhalt so mager ist und der Witz auf der Strecke bleibt. Mich würde es überraschen, wenn Pixar mit Merdia einen Oscar bekommen sollte.

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