... findet zweimal im Jahr im Iran statt. Wochenlang ziehen die Bachtiari (übersetzt "Die Glücklichen"), der größte und älteste iranische Nomadenstamm, mit ihren Ziegen und Schafen durch das bis zu 4.000 Meter hohe Zagrosgebirge, um die Winter- beziehungsweise Sommerweiden zu erreichen. Die Kamera begleitet das junge Nomadenehepaar Marzieh und Pire, die erst seit wenigen Monaten miteinander verheiratet sind. Pire fühlt sich den Traditionen seiner Väter verpflichtet, während seine Frau lieber ein Leben in der Stadt führen würde, wie es immer mehr Bachtiari tun. Im Gegensatz zu vielen seiner Stammesbrüder hält Pire auch nichts davon, seine Herde in LKWs zu verladen. Stattdessen treiben er und seine Verwandten die Tiere zu Fuß durch das Gebirge. Ein gefährliches Unterfangen, das Mensch und Tier vor größte Herausforderungen stellt. Entlang steiler Berghänge, führt sie ihr Weg durch enge Schluchten und über zerklüftete Pfade. Für die schwangere Marzieh eine ebenso mühevolle wie schmerzhafte Angelegenheit. Ihre Beziehung zu Pire wird auf eine harte Probe gestellt...