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Es taucht weder das sagenumwobene Buch Necronomicon noch ein Sukkubus auf. Jess Francos filmischer Rausch lotet die neue sexuelle Freizügigkeit der 60er aus und kommt der damaligen Vorstellung von einer Orgie wohl schon sehr nahe. Er ist quasi ein Vorgeschmack auf DER SADIST VON NOTRE DAME, ist vielleicht sogar geringfügig besser ausgefallen und verbindet ebenfalls schon die scheinbar gegensätzliche Motive Sex und Religion. Der Film wie in Trance will wohl poetisch und tiefgründig sein, ist aber leider nur struktur- und ziellos. Nach den ersten 10 Minuten und dem Sadomaso-Auftakt scheint er sein Pulver auch bereits verschossen zu haben, denn danach wird meist nur noch harmlos getanzt oder geschmust. Ästhetisch ist er in jedem Fall und auch seine Hauptdarstellerin ist ganz ansehnlich. Franco beweist hier auch wieder seine Vorliebe für alte Schlösser.

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