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PARANORMAL ACTIVITY Regisseur Oren Peli kommt auch nicht vom Found Footage los. Mit AREA 51 hat er einen durchschnittlichen und eher unglaubwürdigen Gattungsvertreter abgeliefert, der auch nicht mehr ganz frisch wirkt, weil er auf Pfaden wandelt, die ihm vorher Beiträge wie THE WICKSBORO INCIDENT geebnet haben. Es kommt nur selten echte Spannung auf beim dokumentierten Roadtrip, etwa beim nächtlichen Eindringen in ein fremdes Haus, während die Bewohner anwesend sind, quasi als Bonusausflug. Den Amateuren, obwohl grotesk gut ausgerüstet, gelingt es allzu leicht, in die legendäre Militär- und Forschungsbasis einzudringen und sich dort lange Zeit unbemerkt frei zu bewegen. Area 51 selbst ist halb x-beliebiges Bürogebäude und halb kurioses Wunderland mit den grauhäutigen, schwarzäugigen Alien-Männeken als Hauptattraktion. Alle erdenklichen Klischees bedient, würde ich sagen.